Festival Cellensis 2006
Wolfgang Bankl, Jugendsinfonieorchester der Musikschule Triestingtal am Samstag, 11. November 2006 in der Wallfahrtskirche Hafnerberg
Dieses Konzert war als große Geste in Richtung Unterstützung der musikalischen Jugend gedacht.
Der äußerst kompetente und liebeswerte Profi Wolfgang Bankl, Ensemblemitglied der Staatsoper Wien, gestaltet diesen Abend gemeinsam mit dem jungen Orchester aus Berndorf.
In der Vorbereitung haben die Instrumentallehrer der Musikschule Triestingtal, Andreas Enne, Dominik Taschler und Robert Koizar und nicht zuletzt die Musiker des Jugendorchester viel zu tun gehabt um dem von ihnen selbst hochgesteckten Niveau zu
entsprechen.
Musiziert wurde in vielen verschiedenen Besetzungen.
Wolfgang Bankl, Bass:
wurde 1960 in Wien geboren und erhielt zunächst eine Violinausbildung an der Musikschule Baden bei Wien.
In der Schulzeit entwickelte er eine Vielzahl von Aktivitäten als Orchestermusiker und als Jazzmusiker (E-Bass), die er auch noch während seines Studiums der Technischen Physik an der TU Wien fortsetzte.
1984 begann er ein Gesangsstudium am Konservatorium der Stadt Wien bei Dominique Weber, sowie Lied und Oratorium bei David Lutz und Oper bei Ks. Waldemar Kmentt, welche er 1989 mit Auszeichnung beendete.
Seine ersten Engagements führten ihn an die Kammeroper Wien und von 1989 bis 1993 an das Opernhaus Kiel.
Seit 1993 ist Wolfgang Bankl Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.
Gastverträge führten ihn bislang unter anderem an die Opernhäuser und Festspielstätten von Zürich, Hamburg, Köln, Barcelona, Salzburg, Lübeck, Bregenz, Tokyo, Tel Aviv, Salamanca und Paris.
Abseits der Opernbühne ist Wolfgang Bankl auch ein gefragter Konzert- und Liedsänger.
Zu den Highlights der letzten Saisonen gehören unter anderem Konzerte mit Massenets Marie Magdeleine unter der Leitung von Bertrand de Billy beim Wiener Osterklang, Bachs JOHANNESPASSION in Rom (Santa Cecilia) u.v.m.
Zusammen mit dem Pianisten und Dirigenten Norbert Pfafflmeyer, dem Schriftsteller Harald Kollegger und dem Tonsetzer Peter Ruzsicska gründete er 2000 das fahrende Kammermusikfestival GIRO D´ARTE, das sich in erster Linie Zeitgenössischem, sowie Bach und Schubert widmet.
Unter den zahlreichen Einspielungen bei denen er mitwirkte seien Der Rosenkavalier unter Carlos Kleiber, Winterreise mit Norbert Pfafflmeyer, Der Riese vom Steinfeld unter Michael Boder und ganz aktuell Parsifal unter Christian Thielemann mit Placido Domingo und Waltraud Meier genannt.
Robert Koizar, Orgel
Geboren 1964 in Wien. Nach der Matura am Wiener Musikgymnasium Logopädiestudium. Seit 1986 in diesem Beruf tätig.
Ab dem 11. Lebensjahr Klavierunterricht.
Studium am Konservatorium in Wien bei Prof. Helene Fleischmann und Prof. Gabriele Riedel, erfolgreicher Abschluss 1994 mit der staatlichen Lehrbefähigungsprüfung.
Orgelstudium bei Prof. Leopold Marksteiner.
Diplomprüfung 1991 und Staatsprüfung 1992, beide mit Auszeichnung.
Zusätzliche solistische Ausbildung bei Jean Boyer in Holland und bei David Titterington in England.
Robert Koizar unterrichtet an den Musikschulen von Korneuburg und Bad Vöslau.
Er war langjähriges Mitglied des „Cantus firmus“ mit einer Reihe von Konzerten in Deutschland und Frankreich.
Er ist auch Mitglied des Ensembles „Matrimonio musicale“.
Sowohl solistische als auch korrepetitorische Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
Solokonzerte im Rahmen der „Wiener Orgelwochen“.
Erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben sowie TV-Auftritte und CD-Produktionen
.
Die Mitwirkenden:
- Andrea Schitzer, Flöte
- Andreas Enne, Trompete
- Ute Lehmann, Violine
- Martin Reinig, Violine
- Eva Schanzig, Viola und Ensembleleitung
- Angela Kail, Violoncello
- Wolfgang Bankl, Bass
- Dieter Bartl, E-Bass
- Robert Kozar, Orgel
- Dominik Taschler, Orchesterleitung
- Orchester der Musikschule Triestingtal