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Der Projektmarathon der niederösterreichischen Landjugend |
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Innerhalb
von
42,159
Stunden
mussten
die Landjugendlichen die Aufgaben, die von einem Gemeindevertreter und
einem Vertreter der Landjugend Niederösterreich zusammengestellt wurden,
bewältigen.
19
Landjugendgruppen
aus
Niederösterreich
nahmen
vom
25.-27. August 2006 am 3. Projektmarathon der Landjugend teil.
Darunter auch unsere Landjugendgruppen Hafnerberg/Nöstach und Klein-Mariazell/Thenneberg. |
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Vizebürgermeister Josef Balber gab die Aufgabenstellung bekannt: Die Aufgaben unserer Landjugend:
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Do guckt da Nepomuk… …so lautet der Projektname des Projektmarathons, der am Wochenende des 23. bis 25. August von den Landjugendgruppen Hafnerberg-Nöstach und Kleinmariazell-Thenneberg durchgeführt wurde. Die Projektaufgabe wurde von der Gemeinde ausgewählt und bis Freitag 18 Uhr streng geheim gehalten. Pünktlich um 18 Uhr erfuhren wir, dass das Ziel des Projektes die Sanierung der Pagler Kapelle an der B 18 in Thenneberg war, inklusive einer Neugestaltung des Platzes rund um die Kapelle und die Restaurierung des Zauns beim Thenneberger Sprengelheim als Bonusaufgabe. Die beiden Aufgaben mussten innerhalb von 42,195 Stunden von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 12.12 Uhr erledigt werden. Am Freitag erforschten wir die Geschichte der Kapelle, begannen mit dem Abschleifen der Kapellenwände, planten einen Grobentwurf des Platzes, starteten mit dem Unterbau und fertigten eine Drainage an. Parallel dazu wurde beim Sprengelheim der Zaun abmontiert und Sand gestrahlt, die Mauer weggerissen und ein neues Fundament betoniert. Am zweiten Tag restaurierten wir das Dach, fertigten eine Sitzgarnitur und einen Mistkübel für den Platz an und tischlerten eine Zaun rund um den Platz zusammen. Ebenfalls verlegten wir Pflastersteine und einen Rollrasen, pflanzten Sträucher und verpassten der Kapelle einen neuen Anstrich. Währendessen wurde beim Zaun die neue Zaunmauer fertig betoniert, der Rasen hinter dem Zaun gemäht, der Zaun grundiert anschließend zwei Mal gestrichen und die Zaunverankerungen neu geschweißt. Nach zwei weniger anstrengenden Tagen dafür mehr anstrengenden Nächten – böse Zungen behaupten manche hätten kein Auge zugedrückt- erfolgte am Sonntag die Zaunmontage bei der Kapelle, die Aufstellung des LJ-Logos aus Holz, der Geschichtstafel und der Sitzgarnitur. Ebenfalls wurde der Zaun beim Sprengelheim montiert, welcher jetzt wieder im neuen Glanz strahlt und hinter dem Zaum wurde ein teils neuer Rasen angelegt. Das Projekt wurde pünktlich um 12.12 Uhr abgeschlossen und am Nachmittag im Rahmen des Weisenblasens der Blasmusikkapelle Altenmarkt am Hafnerberg durch vier Schautafeln präsentiert. Während des Projektes gaben wir Interviews an die Kronenzeitung, an die Rundschau und NÖN und waren zwei Mal auf Radio Niederösterreich zu hören. Aber nicht nur die Medien beehrten uns, sondern neben regelmäßigen Besuchen der Bevölkerung, unseres Bürgermeisters und Vizebürgermeisters, besuchte uns Christoph Kainz Nationalratsabgeordneter der ÖVP und erfreute sich an unserem fleißigen Schaffen. In diesem Sinne möchten wir uns bei allen Beteiligten, die uns so tatkräftig unterstützt haben herzlich bedanken und hoffen auf eine zahlreiche Besucheranzahl bei der Preisverleihung auf der Landesversammlung, wenn es heißt: „Do guckt da Nepomuk“! |
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So sah es vor dem 25.8. 2006 aus: |
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Die fleißigen Mitarbeiter unserer beiden
Landjugendgruppen bei der Arbeit: |
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Und so schaut es jetzt aus: |
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Fotos: Michaela Fischer, Birgit Winzer
Die Segnung der Pagler-Kapelle fand am 21. Oktober 2006 statt, Neben vielen GemeindebürgerInnen war auch Nationalratsabgeordneter Christoph Kainz zu dieser Feier mit anschließender Gleichenfeier gekommen.