Freitag, 30.10.2020 - 02:02 Uhr
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Thenneberg

Thenneberg war ursprünglich ein aus Einzelgehöften bestehendes Bauerndorf, das urkundlich um 1155 erstmals erwähnt wird.

Aufgrund seiner Lage am Pilgerweg nach Mariazell kam es im Jahr 1637 zur Errichtung einer steinernen Säule mit dem leidenden Heiland. Die Legende erzählt, dass als an dieser Stelle die Pferde des Abtes Jacob Pach (1752-1782) von (Klein-) Mariazell scheuten, er zum leidenden Heiland betete und mit dem Schrecken davonkam. Zum Dank, dass er überlebte, ließ er an dieser Stelle zuerst eine Votivtafel anbringen, die von seiner Rettung erzählte. 1764 ließ er eine steinerne Kapelle erbauen, in der die Statue des leidenden Heilands untergebracht wurde. Als die Kapelle zu klein wurde, ließ er sie 1773/1774 in ihre heute noch erhaltene Form erweitern.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Scheder-Denkmal am Marktplatz, das dem mutigen Soldaten Ferdinand Scheder gewidmet ist, der am 7. Mai 1824 als zwölftes Kind des Ehepaares Joseph und Magdalena Scheder geboren wurde und am 28. Februar 1849 nach der Schlacht von Szolnok seinen Verletzungen erlegen ist (aufgrund seiner außergewöhnlichen Leistung erhielt er noch kurz vor seinem Tod die goldene Tapferkeitsmedaille). Um Thenneberg ranken sich auch viele Sagen, wie z. B. "Die Maer von den wilden Frauen vom Mayr-Kogel". Der Mayr-Kogel gehört heute noch zu einem der ältesten Bauernhöfe Thennebergs, dem sogenannte Karl-Hansel-Hof, der nach dem 30jährigen Krieg erbaut wurde.